|
http://www.hams-online.de/
N i e n b u r g
Miniatur-Panzer und Fallschirmspringer
Langendamm (due). Anlässlich des 50-jauml;hrigen Bestehens des Standortes der
Clausewitz-Kaserne Nienburg fand gestern in der Kaserne ein "Tag der offenen Tür"
statt. Das Programm startete mit einem Feldgottesdienst um 9.15 Uhr auf dem
Sportplatz. Ab 10 Uhr strömten bis zum späten Nachmittag mehrere Tausend Besucher
auf das Gelände, um sich über die Arbeit der stationierten Soldaten, die
Ausstattung der Kaserne und den Fuhrpark zu informieren.
Anhand zahlreicher Vorführungen und Demonstrationen gab es für die Besucher viel
zu sehen. Fallschirmspringer sprangen aus Hubschraubern, Panzer, Transport-LKW
und Jeeps waren ausgestellt und unterschiedlichste Waffentypen konnten besichtigt
werden. Ein Puplikumsmagnet war der Modell-Truppenübungsplatz mit ferngesteuerten
Miniatur-Panzern, mit denen ein Manöver nachgestellt wurde, und so mancher
Besucher bekam einen gehörigen Schreck, als die Mini-Panzer mit einem lauten
Knall und viel Rauch die Situation realitätsnah nachstellten. Natürlich durfte
spektakuläre Vorführen wie das überollen eines Autos mit einem Panzer nicht
fehlen. Für die kleinen Besucher hatten sich die Organisatoren ein buntes
Aktions- und Mitmachprogramm ausgedacht. Neben Pony-Reiten, einem Streichelzoo
und kleinen Spielen absolvierten viele Kinder einen Mitmach-Parcous mit
Dosenwerfen, "Ausnageln" und dem Geschicklichkeitsspiel "Der heiße Draht".
Und für eine Abkühlung wurde auch gesorgt, denn in einem großen Schwimmbecken
konnten die Kinder nach Herzenslust plantschen. Das Beiprogramm ließ kaum
Wünsche offen und hätte vielseitiger nicht sein können. Der Musikzug absolvierte
Platzkonzerte, Live-Bands spielten auf, die Tanzgruppe TSC Blau-Gold Nienburg
war mit Vorführungen vertreten, das THW demonstrierte den Brückenbau, Modell-U-
Boote tauchten ab und wieder auf und eine Tombola versprach attraktive Preise.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Neben einer Auswahl an
Getränken an zahlreichen Ständen konnten die Besucher Gegrilltes, Erbsensuppe
oder Eis genießen. Einziger Wermutstropfen: Der Hauptparkplatz war direkt auf
dem Standortübungsplatz, so dass die PKW mitten durch den Wald und über bisweilen
unbefestigte Schotterwege zu den Grünflächen gelangten, was zum Teil erhebliche
Staubwolken zur Folge hatte. Der Bus-Shuttle-Service in den klimatisierten
Bussen klappte hervorragend, und sorgte bei den hochsommerlichen Temperaturen
für einen entspannten Moment der Abkuuml;hlung.
|